Jiantan-Stausee. Der „Jiantan“-See im Dorf Dalong wurde 1956 zum Bau eines Stausees für die Wasserwirtschaft errichtet und erhielt den Namen „Jiantan-Stausee“. Der „Jiantan“-See im Dorf Dalong wurde 1956 zum Bau eines Stausees für die Wasserwirtschaft errichtet und erhielt den Namen „Jiantan-Stausee“. Die Legenden rund um den See sind zahlreich, und die Mythen verleihen ihm eine geheimnisvolle Aura, die über die Jahre hinweg nicht verblasst ist – eine weitere Besonderheit. Obwohl er nicht zu den übernatürlichen Geschichten des „Liaozhai Zhiyi“ gehört, trägt er doch dazu bei, nach dem Essen und Trinken für zusätzliche Unterhaltung zu sorgen. Herkunft des Namens: Eine Erklärung bezieht sich auf Zheng Chenggong, die andere auf Lin Shuangwen. Erstere besagt, dass Zheng Chenggong vor über 300 Jahren nach Taiwan kam und mit seinen Truppen das Dorf Dalong besuchte, um „Barbaren zu unterwerfen“. Nachdem er tagelang auf heftigen Widerstand gestoßen war, kam Zheng zufällig an einem tiefen See vorbei. Er beklagte die ungünstige Kriegslage und die Unwirksamkeit seines Schwertes. Voller Zorn warf er sein Schwert in den See, woraufhin das Wasser aufwallte und erst nach sieben Tagen und Nächten zur Ruhe kam. So entstand der Name „Jiantan“ (Schwertsee). Diese lokale Erzählung weicht jedoch stark von der offiziellen Geschichtsschreibung ab und besitzt lediglich eine vage, spekulative Schönheit. Letztere besagt, dass Lin Shuangwen im 51. Jahr der Qianlong-Ära in Changhua einen Aufstand gegen die Qing-Dynastie anführte. Nach Kämpfen in der gesamten Provinz wurde er besiegt und floh nach Norden. Als er die Brücke überquerte, war er so verzweifelt, dass er sein Schwert in den See warf. Eine andere Version besagt, dass Lin Shuangwen mit seinen Truppen hier vorbeizog und die Soldaten Durst litten. Lin Shuangwen stieß sein Schwert in den Boden, woraufhin eine Quelle entsprang und einen See bildete, in dem das Schwert verloren ging. Auch über die Bergung des Schwertes gibt es Legenden. Eine besagt, dass man es nur mit einem Seil aus Reishülsen angeln könne. Jemand versuchte einmal, das Schwert mit einem Seil aus Malzzucker, das mit Reishülsen beklebt war, zu angeln. Tatsächlich erschien das Schwert an der Oberfläche des Sees, doch aus der Ferne ertönte eine Stimme: „Das ist kein Reishülsenseil, sondern ein Malzzuckerseil“, woraufhin das Schwert wieder versank. Die Übertragung der Stimme über weite Entfernungen mag absurd erscheinen, aber sie regt die Fantasie an. Eine andere Legende besagt, dass jeden ersten und zehnten Tag des Monats...
Adresse: 苗栗縣造橋鄉中間坑苗14
Öffnungszeiten: 00:00–23:59
Miaoli