Nationalmuseum für Taiwan – Südtor-Gebäude. Die japanische Kolonialregierung führte 1897 ein Opiummonopol ein und schloss nach und nach Kampfer (1899), Salz (1899) und Tabak. Die japanische Kolonialregierung führte 1897 ein Opiummonopol ein und schloss nach und nach Kampfer (1899), Salz (1899) und Tabak (1906), Alkohol (1922) und andere Produkte in ihr Monopolgeschäft ein. Die „Taipeh-Südtor-Fabrik der Taiwan-Generalgouvernements-Monopolbehörde“ wurde 1899 gegründet und war eine wichtige Produktionsbasis für die Herstellung und Prüfung von zwei Hauptmonopolprodukten, Kampfer und Opium. 1901 wurde sie in Südtor-Fabrik umbenannt und 1931 in Taipeh-Südtor-Fabrik. Sie war die einzige staatliche Kampferverarbeitungsanlage in Taiwan während der japanischen Kolonialzeit. Nach dem Krieg wurde die Fabrik von der Regierung übernommen. Nach dem Zwischenfall vom 28. Februar 1947 wurde das Monopolgeschäft in Taiwan auf Tabak, Alkohol und Kampfer reduziert. 1952 wurde die Fabrik in „Taiwan Province Camphor Refinery“ und 1956 in „Taiwan Province Camphor Factory“ umbenannt. Im Dezember 1967 wurde die Kampferindustrie für den Privatsektor geöffnet, und die Fabrik wurde stillgelegt. Heute sind nur noch das Warenlager (Weißes Haus), das Kampferlager (Rotes Haus) und ein 400-Stein-Wassertank erhalten. Die heutige Grundfläche beträgt weniger als ein Achtel der Fläche während der japanischen Kolonialzeit. 1998 wurde die Südtor-Fabrik vom Innenministerium zum nationalen Kulturerbe erklärt. Ab 2004 begann das Nationalmuseum von Taiwan im Rahmen des „Hauptstadt-Kulturpark-Projekts“ der Kulturabteilung (ehemals das Exekutiv-Yuan-Komitee für Kulturaufbau) mit dem Aufbau des „Taiwan-Museums-Systems“, das die städtischen
Adresse: 臺北市中正區龍匣口南昌路一段1
Öffnungszeiten: 00:00–23:59
Taipeh