Tōwa Zen-Tempel. Der Tōwa Zen-Tempel befindet sich außerhalb des Osttors von Taipeh und hieß ursprünglich Sōtō-shū Daihonzan Betsuin. Er wurde 1908 von japanischen Mönchen erbaut und von dem Japaner Zentaro Irie entworfen. Der Tōwa Zen-Tempel befindet sich außerhalb des Osttors von Taipeh und hieß ursprünglich Sōtō-shū Daihonzan Betsuin. Er wurde 1908 von japanischen Mönchen erbaut und von dem Japaner Zentaro Irie entworfen. 1916 wurde eine buddhistische Schule angeschlossen, in der Mönche und Laien ihre Kinder unterrichteten, um buddhistische Lehren und allgemeine Kenntnisse zu vermitteln. 1935 wurde sie in die private Taipeh-Mittelschule umbenannt und nach dem Krieg in Taipeh-Mittelschule. 1930 wurde vor der Haupthalle ein hoch aufragender Glockenturm errichtet, der noch heute existiert. Die Haupthalle und andere alte Gebäude wurden jedoch durch die langfristige Besetzung durch Militär und Zivilisten zerstört und in den letzten Jahren leider abgerissen. Der Glockenturm ist architektonisch sehr charakteristisch. Obwohl es sich um eine Stahlbetonkonstruktion handelt, sind die Details nach den Regeln der Kunst gefertigt. Das Dach ist ein einzelnes Gesims mit einem Walmdach, das mit japanischen schwarzen Ziegeln gedeckt ist und an den Dachfirsten mit Oni-Ziegeln verziert ist. Im Inneren des zweiten Stocks hängt eine große Bronzeglocke, und die äußeren Balkone sind mit Geländern versehen, was ihm eine ätherische Anmutung verleiht. Das Erdgeschoss ist mit grob behauenen Steinen verkleidet und hat einen Torbogen als Eingang, der an ein Stadttor erinnert. Dies war ursprünglich ein beliebter Baustil der japanischen Momoyama- und Edo-Zeit und entwickelte sich im 20. Jahrhundert zu einem modernen japanischen Architekturstil. (Quelle: Bureau of Cultural Heritage, Ministerium für Kultur)
Adresse: 臺北市中正區華山仁愛路一段23巷
Öffnungszeiten: 00:00–23:59
Taipeh